Die Aktivität der Zirbeldrüse

Die Zirbeldrüse befindet sich im Gehirn. Hier bildet sie ein zentrales Organ direkt in der Mitte des Gehirns, welches noch nicht gänzlich erforscht ist. Sie bildet die Zwischenstelle zwischen endokrinen Organen, sprich dem Hormonsystem und dem zentralen Nervensystem. Zu finden ist die Drüse in der Region der Hinterwand des 3. Ventrikels. Sie ist auch unter dem Begriff Epiphyse bekannt und besteht vornehmlich aus Pinealozyten und Gliazellen. Die Pinealozyten sind verantwortlich für die Bildung des Melatonins. Sie hat die Form eines Kiefernzapfens und ist eigentlich von ihrer Größe her eher unscheinbar, da sie lediglich 5-8 mal 3-5 cm misst.

Das Gewicht liegt bei gerade einmal 80-500 mg. Doch die Größe täuscht über die Bedeutung und Wichtigkeit dieses Organs hinweg. Sie ist für einige wichtige körperliche und geistige Fähigkeiten und Funktionen essentiell. Die Drüse hat eine grau-rote Färbung. Sie ist nicht nur im menschlichen Kopf zu finden, sondern auch im Gehirn von Tieren. Vor allem die meisten Säugetiere verfügen über diese Drüse. Sie kann hier eine unterschiedliche Größe aufweisen. Bei einigen Tieren füllt sie fast 10 % des Gehirns aus. Nachtaktive Tiere haben generell eine eher kleinere Drüse. Gleiches gilt auch für Tiere, die in wärmeren Regionen leben.

Auch erfolgt die Lichtaufnahme nicht immer über die Augen, sondern teilweise auch direkt. Verantwortlich hierfür ist ein sogenanntes Scheitelauge, was teilweise sogar sichtbar ist. Die Drüse wird gemeinhin auch als „drittes Auge“ betitelt. Sie ist generell sehr lichtempfindlich. Die Lichtsignale empfängt sie beim Menschen über die Retina des Auges. Dies erfolgt sowohl bei geöffneten als auch bei geschlossenen Augen. Die Funktionen der Drüse sind auch bei blinden Menschen aktiv.

Wofür ist sie zuständig?

Die Drüse übernimmt viele essentielle Aufgaben in meinem und auch deinem Körper. Eine sehr wichtige Funktion ist die Verbindung zu dem Wach-Schlaf-Rhythmus. Dadurch, dass sie das über den Tag entweichende Serotonin in Melatonin umwandelt, läutet sie die Schlafenszeit ein und sorgt dafür, dass ich in die Tiefschlafphase gleite.

Bei Melatonin handelt es sich um einen sogenannten Neurotransmitter, welcher als Botenstoff im Körper arbeitet. Melatonin wird besonders dann verstärkt produziert, wenn der Körper die Signale von der Netzhaut erhält. Diese erkennt einen nachlassenden Lichteinfall, was wiederum die Melatoninproduktion anregt. Hierdurch wird die Müdigkeit ausgelöst und das Schlafverhalten generell gesteuert. Das Serotonin wird dabei über eine Synthese umgewandelt. Hierbei helfen verschiedene Katalysatoren und Enzyme. Ein konstanter und ausgeglichener Schlaf ist essentiell für das Wohlbefinden und für alle wichtigen Abläufe und Funktionen meines Körpers. Weiter kümmert sich die Zirbeldrüse aber auch um die Reparatur von entstandenen Zellschäden. Sie wirkt somit antioxidativ. Jeder Mensch durchläuft einen natürlichen Alterungsprozess.

Sinkt mein Melatoninspiegel, so hat dies zur Folge, dass auch die Alterung beschleunigt wird. Dies gilt sowohl für die geistige als auch für die körperliche Alterung. Zudem bin ich bei einem niedrigen Melatoninspiegel anfälliger für Krankheiten. Funktioniert die Melatoninproduktion nicht richtig, so kann dies sogar ernsthafte Krankheiten auslösen. Die Gefahr, an Alzheimer zu erkranken, ist hierbei besonders hoch. Dies bedeutet aber auch im Umkehrschluss, dass die Wirkweise von Melatonin auch zu Therapiezwecken genutzt werden kann. In Untersuchungen wurde hierzu eine Lichttherapie verwendet und zusätzliches Melatonin verabreicht, um den Krankheitsverlauf aufzuhalten. Da sich Melatonin überall in meinem Körper befindet, hat es entsprechend auch einen Einfluss auf beinahe alle meine Organe. So reguliert es auch die Tätigkeiten von Herz, Nieren oder meiner Leber. Laut wissenschaftlichen Erkenntnissen ist die Drüse auch in der Lage, ein Halluzinogen herzustellen.

Hierbei handelt es sich um den Stoff Dimethyltryptamin, welcher dafür bekannt ist, einen Rauschzustand herzustellen. Das Gehirn fängt an, eine neue Denkweise anzunehmen und auch die Empfindungen neu zu steuern. Somit kommt es zu einem völlig neuen Erleben der Umwelt. Es gilt die Annahme, dass es zur Ausschüttung dieses Stoffes kommt, wenn wir an spirituellen Ritualen teilnehmen. Zudem erfahren wir diesen Zustand bei der Geburt und bei unserem Tod. Liegt eine Störung der Drüse vor, so kann dies auch zu Depressionen und Stimmungsschwankungen führen. Wenn wir die Zeitzonen wechseln, sorgt die Drüse für die entsprechende Synchronisation und Koordination und bringt den Körper wieder ins Gleichgewicht. Eine weitere Funktion, welche die Drüse übernimmt, ist die Entwicklung sexueller Reife. So ist sie zuständig für die Vorgänge und die Einleitung der Pubertät. Generell steuert sie unser Wachstum. Durch ihren Einfluss auf den Hormonhaushalt werden zahlreiche Prozesse im Körper gesteuert und beeinflusst, die hormoneller Natur sind. Bei uns Frauen wirkt sich das Melatonin auf das Heranreifen der Eier aus. Bei Männern wird die Spermienproduktion und –reifung gefördert. Durch die Ausschüttung von Lutropin werden sämtliche Reifungen von Keimzellen vorangetrieben. Auch der weibliche Zyklus wird durch Melatonin gesteuert.

Liegt eine Fehlfunktion der Drüse vor, so kann dies zur Folge haben, dass die sexuelle Reife sich verspätet, verfrüht eintritt oder sogar ausbleibt. Die Drüse mischt sich aber auch in mein Immunsystem ein. Die Autophagie wird unterstützt und Schäden an Muskelgewebe und Knochen werden repariert. Dabei wirkt das Melatonin auch als Entzündungshemmer. Die positiven Effekte betreffen vor allem Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder entzündliche Darmerkrankungen wie Hashimoto oder Morbus Crohn. Es wirkt zudem antioxidativ.

Wie kann man die Zirbeldrüse aktivieren?

Es gibt einige Möglichkeiten, wie wir unsere Zirbeldrüse unterstützen und aktivieren können. Eine wichtige Handlungsweise ist das strikte Vermeiden von Fluorid, um den Verkalkungen vorzubeugen. Da unser Körper im Laufe der Zeit vermehrt mit Toxinen in Berührung kommt und sich diese im Körper ansammeln, führe ich regelmäßig eine Entgiftung durch. Hierbei nehme ich unterstützend Mineralerde ein. Hier gibt es verschiedene Formen, wie beispielsweise Bentonit oder Zeolith. Diese Substanzen haben die Fähigkeit, die Giftstoffe im Körper zu binden.

Ist dies geschehen, können sie einfach mit der Verdauung über den Darm den Körper verlassen. Dazu nehme ich weitere natürliche Präparate ein, die vor allem meine Leber entlasten. Dies kann Mariendistel sein oder auch Curcuperin, Bitterstern oder Löwenzahnwurzel. Um Fluoride auszuleiten, nehme ich zudem regelmäßig Kurkuma, Tamarinde, grünen Tee und Borax. Auch eine jodhaltige Ernährung wirkt sich sehr positiv aus. Eine Regelmäßige Darmreinigung sorgt zudem dafür, dass der Körper entlastet wird und die Giftstoffe ausgeschieden werden. Die Chlorella-Alge ist eine weitere Wunderwaffe. Ich nehme sie ein, um Schwermetalle auszuleiten. Dazu trinke ich täglich mindestens 2 bis 2,5 Liter frisches Wasser. So können die Gifte aus den Nieren gespült werden. Um die Zirbeldrüse direkt anzuregen, führe ich eine Inhalation mit ätherischem Neroliöl durch.

Sobald die Sonne scheint, gehe ich an die frische Luft, um die Sonnenstrahlen zu tanken. Ausgiebige Spaziergänge bei Sonnenschein sind ein besonders effektiver Aktivator. Auch Singen wirkt wahre Wunder. Durch die entstehenden Vibrationen werden Reize an die Zirbeldrüse gesendet, die diese aktivieren. Eine bewusste Atmung und meditative Übungen stimulieren die Drüse zusätzlich. Einen weiteren positiven Einfluss auf die Drüse nehme ich, wenn ich für eine vollständige Dunkelheit im Schlafzimmer sorge. Es dürfen keine künstlichen Lichtquellen oder elektronischen Impulse ausgehend von Fernseher oder dem Handy die Umgebung beeinflussen. Nur so kann die optimale Versorgung mit Melatonin hergestellt werden, was wiederum sowohl die Schlafqualität als auch die Dauer der Nachtruhe beeinflusst.

Was beeinflusst die Zirbeldrüse negativ und positiv?

Die Zirbeldrüse kann auch erkranken bzw. negativ beeinflusst werden. Ein Faktor ist hier unsere veränderte Lebensweise. So hat sich gezeigt, dass die Zirbeldrüse im Laufe der Jahrhunderte und Jahrtausende deutlich kleiner geworden ist. Ursprünglich hatte sie eine Größe von rund 3 cm. Veränderte Lebensgewohnheiten und eine Anpassung an viele äußere Faktoren, die in Disharmonie mit unseren Urinstinkten und dem natürlichen Rhythmus stehen, zollen ihren Tribut. So ist die Zirbeldrüse eigentlich an die natürlichen Lichtquellen gebunden und sucht sich hier ihre Orientierung.

In einer mehr und mehr digitalen und elektronischen Welt steigt die Anzahl der unnatürlichen Lichtquellen und der damit verbundenen künstlichen Reize. Auch sorgen wir für Licht, wenn es naturgemäß eigentlich schon dunkel ist. Dies sorgt für Verwirrung im Gehirn. Daneben fehlt es häufig an natürlichem Licht, wenn wir uns häufig in geschlossenen Räumen aufhalten. Ist die Nachtruhe gestört, so hat dies einen besonders negativen Einfluss auf unsere Zirbeldrüse. Eine weitere Gefahr für das Organ sind die immer stärker auftretenden Toxine. Sie befinden sich in der Luft, im Wasser und in zahlreichen Lebensmitteln und Kosmetikprodukten, die wir nutzen. Wir können ihnen gar nicht ausweichen. Die Aufnahme durch unseren Körper führt aber zu eine gefährlichen Verkalkung des Organs.

Das größte Risiko ist allerdings Fluorid. Auch dieses ist in zahlreichen Formen in unserem täglichen Gebrauch. So finden wir es in Speisesalz, in Zahnpasta, Mineralwasser und weiteren Lebensmitteln. Das Problem ist, dass sich dieses Fluorid in der Drüse ansammelt und dort nach und nach aushärtet. Weitere Gefahren für unser kleines Organ sind zudem auch Hormone, Koffein, Tabak, Quecksilber, Alkohol und raffinierter Zucker. All diese Substanzen führen nach und nach zu einer Verkalkung.

Weitere Angriffe gehen zudem von elektronischen Geräten wie Handys, Stromleitungen oder dem Internet aus. Die natürliche Funktionalität der Drüse kann nur dadurch aufrechterhalten werden, indem wir diese Gefahren erkennen und versuchen, sie zu reduzieren oder bestenfalls ganz zu eliminieren. Die Drüse kann auch Schaden nehmen, wenn es zu Tumor- oder Gewebeerkrankungen kommt. Vor allem im Alter tritt meist eine schleichende Verkalkung der Drüse ein. Diese beeinträchtigt die Funktion zunehmend. Gleiches gilt für Zysten. Die typischen Symptome sind meist Übelkeit, Kopfschmerzen sowie Seh- und Gleichgewichtsstörungen.