Brustvergrößerung ja?

Ich gebe es ehrlich zu, bis vor etwa einem Jahr gehörte das Thema Schönheitschirurgie mit allen seinen angebotenen Möglichkeiten, für mich persönlich, in die Abteilung Schönheitswahn. Inzwischen habe ich meine Meinung geändert, und möchte euch berichten, wie es dazu kam.

Nun ist es im Prinzip nicht so, dass meine ausgesprochen kleine Oberweite, mich nie gestört hätte, aber ich hatte mich eigentlich damit abgefunden. So nach dem Motto: ” Ist halt Natur – bei manchen mehr, bei manchen weniger – bei mir sehr wenig “.

Diese Einstellung änderte sich, am Wochenende nach unserem Klassentreffen. Wir trafen uns 5 Jahre nach dem Abi, und 3 der Mädels hatten sich, zu diesem Zweck, bei mir einquartiert. Das eigentliche Klassentreffen war nicht so wirklich der Knaller, aber das Mädels-Wochenende war klasse. Wir hatten es uns richtig gemütlich gemacht und die Themenvielfalt des Abends reichte von Karriere über Männer bis hin zu Style und Body. Für mich die ideale Gelegenheit etwas anzusprechen, dass mich schon den ganzen Abend beschäftigte. Lara bzw. Laras Brüste! Irgendwie war da eine Veränderung vorgegangen, die ich mir nicht auf Anhieb erklären konnte. War mir schon beim offiziellen Teil Laras ansprechend verändertes Dekollete aufgefallen, war es jetzt, im legeren Freizeit-Look unübersehbar. Einmal im Thema, erzählte Lara uns dann, ganz offen und ehrlich, wie es zu ihren veränderten Brüsten kam, sie hatte schlicht und einfach eine Brustvergrößerung hinter sich. Mit ihrem Körper nun vollkommen zufrieden und glücklich, erzählte Lara uns, dass mit ihrer in Leipzig durchgeführten OP zur Brustvergrößerung, ein lang gehegter Traum für sie in Erfüllung gegangen war.

Nach dem besagtem Wochenende, von dem ich schon mal berichtet hatte, kam mir immer öfter der Gedanke, wie ich eigentlich zu einer Brustvergrößerung stehe. Meine, mehr als kleine Oberweite, störte mich ehrlich gesagt, immer öfter. Nicht nur im Freibad und am Strand wünschte ich mir, das Bikini Oberteil einfach mal richtig ausfüllen zu können. Lara hatte mir ja ähnliche Beweggründe für ihre Brustvergrößerung erklärt, und ich konnte sie immer besser verstehen. Schließlich sind heutzutage die Möglichkeiten vorhanden, mit kleinen Korrekturen dem Idealbild vom eigenen Körper, nachzuhelfen. Einfach gesagt ist wirklich niemand mehr gezwungen, mit zu kleinen oder zu großen Brüsten, mit Höcker-Nase oder Schlupf-Lidern herum zu laufen. Nach ausgiebiger Überlegung und einigen Telefongesprächen mit Lara, stand mein Entschluss fest. Ich wollte die Brustvergrößerung, und einmal entschlossen konnte ich es kaum noch abwarten.

Das Ergebnis hat meine kühnsten Erwartungen übertroffen. Ich konnte mich kaum vom Spiegel trennen – was für ein Unterschied ! Mir war sofort klar, wie richtig meine Entscheidung gewesen war und bis heute habe ich sie nicht ein einziges mal bereut. Ich genieße dieses tolle Gefühl jetzt schon über ein Jahr, und mir macht es regelmäßig großes Vergnügen in der Dessous Abteilung die Größe 85 C auszuwählen – ein Super-Gefühl.

Unser Klassentreffen hatte den positiven Effekt, dass wir vier Mädels uns wieder viel öfter sehen. Man hatte sich trotz aller Möglichkeiten im Social-Media Bereich doch aus den Augen verloren, das werden wir in Zukunft verhindern. Gemeinsame Wochenenden finden regelmäßig statt, und gerade mit Lara habe ich eine richtig gute Freundin ( wieder ) gefunden. Sie hat gewissermaßen den Anstoß zu meiner Brust-OP und meinem, daraus resultierendem neuem Selbstbewusstsein, gegeben. Interessiert hatte mich in diesem Zusammenhang schon länger, wer Lara eigentlich die Idee zur Schönheits-OP nahe gebracht hatte. Sie hat mir die verblüffende Lösung eines Abends am Telefon erklärt – die Mama war es ! Hört sich merkwürdig an, aber war wirklich so. Laras Mama, eine attraktive Frau in den Fünfzigern, störte sich unglaublich an ihren, immer deutlicher zu sehenden hängenden Augenlidern. Eine, durch erfolgreiche Brustverkleinerung glückliche Arbeitskollegin, gab damals wohl den entscheidenden Tipp zur Schönheitschirurgie.

Irgendwie ist es also ein fast allgegenwärtiges Thema, quer durch alle Altersklassen. Ob die Brust zu klein ist, eine Augenlid-Straffung oder eine Brustverkleinerung zum idealen Körpergefühl verhelfen kann, ist natürlich abhängig von der eigenen Persönlichkeit. Ich persönlich jedenfalls habe den Schritt nicht bereut.

Nachtrag – so geht es mir nach 4 Jahren:

Viele fragen sich sicherlich, ob ich noch immer mit meiner Brustvergrößerung und dem Schritt zur Schönheits-OP zufrieden bin. Zugegeben, auch für mich war dies ein großer Schritt und die damalige Entscheidung war zunächst von vielen Zweifeln begleitet. Wird mir das Ergebnis gefallen? Fällt meine neue Brust unnatürlich auf? Welche Methode ist die Richtige, Implantate oder doch lieber Eigenfett? All diese Unsicherheiten sind jedoch mittlerweile vollständig verflogen.

Ich muss ehrlich sagen, dass mir das vorherige Beratungsgespräch bereits einen großen Teil meiner Zweifel genommen hat und viele Fragen somit bereits beantwortet wurden. Ich glaube man konnte mir meine Angst beinahe von den Augen ablesen – vermutlich gehört das für die behandelnden Ärzte jedoch vor Ort zum Alltag und sie wissen scheinbar gut damit umzugehen. Eine gewisse Anspannung ist ja auch völlig normal.

Wenn ich heutzutage am Strand liege oder im Sommer mit enganliegender Kleidung durch die Stadt laufe, fühle ich mich einfach richtig wohl. Ich fühle mich irgendwie weiblicher. Noch heute spreche ich mit Lara über meine Brustvergrößerung und was mich dazu letztlich bewegt hat. An dieser Stelle natürlich ein großes „Danke“ an dich, Lara!

Obwohl ich Operationen und besonders Schönheitsoperationen eher kritisch gegenüberstand, hat sich meine Meinung deutlich geändert. Ich bin ein großer Fan von Natürlichkeit und auch sonst sehr zufrieden mit mir und meinem Körper – doch wenn ich hier und da ein wenig unter die Arme greifen kann, dann mache ich das sehr gerne. Selbst meine Mutter konnte sich mittlerweile mit dem Gedanken anfreunden und hat auch für sich einige Behandlungen entdeckt, die sie gerne ausprobieren möchte. Spritzen, Nadeln & Co. sind zwar so überhaupt nicht ihr Ding, aber auch hierfür hat die Leipziger Klinik vorgesorgt. So hat meine Mutter sich ihr Hüftspeck quasi „wegschmelzen“ lassen und ist genau wie ich, nun rundum zufrieden!